Leben im Namen der Kirche, alles Lug und Trug, lass Dich Bescheissen und Du wirst in den Himmel kommen. So könnte die Botschaft mittlerweile lauten. Denn das meiste was die Kirchen machen ist doch eine Schweinerei im Namen Gottes und des Glaubens Ihrer Anhängerschar.

Gibt es Gott?

Gibt es Ihn? Mit dieser Frage geht es doch eigentlich schon in unseren Köpfen los. Dies kann doch niemand hundertprozentig beantworten. Die Bibel selber wurde von Menschen geschrieben und wer kennt nicht das Spiel „Stille Post“ was ist Wahrheit – was Erfindung? Wer selber in schwierigen Situationen war oder schlechte Zeiten erlebt hat, betet bestimmt mal zu Gott, aber ist er dann auch davon überzeugt das „er“ hilft? Wenn man nach einer gewissen Zeit später daran denkt kommt man vielleicht auch zu dem Schluß „na toll, geholfen hast Du mir aber nun wirklich nicht“. Ist dieses Gespräch nun Blödsinn oder hört da wirklich jemand zu, ausser einem selbst?

scheinheiliges Pack, mit Heiligenschein

Wer einen geliebten Menschen verloren hat und vorher betete, dass er diesen nicht verlieren möge, ist das doch schon aberwitzig. Alle Kirchenanhänger kommen jetzt mit der vorgefertigten Antwort: „Du wirst erst später Wissen wozu es gut ist“ – „Später wird Dir klar warum es so kommen sollte“ – „Gott erlegt Dir eine Prüfung auf“ – „Gottes Wege sind unergründlich“. Wow, scheinheiliges Pack! So redet man sich schlechte Ergebnisse rund. 1 Wunder auf 100 Fehlversuche, Chancen 1 zu 100, passt doch! Die 99 Fehlversuche kann man doch irgendwie immer noch schön reden, oder?

Gerade in aller Munde

Die Missbrauchsvorwürfe der katholischen Kirche. Ähm, jetzt mal ehrlich, betrifft das nur die katholische Kirche? Macht die evangelische nicht auch genug Bockmist? Allerdings scheint da die Presse nicht so Geil drauf zu sein, weil die Schlagzeilen nicht so der Hit sind. Aber sind es nicht auch die Kleinen Dinge, welche eine Scheinheiligkeit ausmachen? Zum Beispiel Ehebruch. Gepredigt wird in der Kirche Du sollst nicht Ehebruch begehen, wenn es aber ein Pastor macht, dann ist das halt menschlich. Ähnlich sieht es doch auch mit den übrigen 10 Geboten aus. Allesamt werden mal hier, mal da von irgendwelchen Pastoren gebrochen und damit abgetan, dass man ja auch nur ein Mensch wäre. Wie sieht es den da mit der Vorbildfunktion gegenüber den Jugendlichen aus?

Was mich auch echt stört sind die Pastoren, welche Ihre Kirche wechseln wie Sie wollen. Man kommt sich wie bei einer Jobbörse vor. Bietest Du mir mehr Gehalt, predige ich für Deinen Gott. Die Kirchen und Glaubensrichtungen werden gewechselt weil die andere Kirche mehr zahlt oder zu bieten hat.

Was mich stört

Was mich stört sind Menschen die nicht zu Ihrer Meinung stehen. Ich persönlich habe bereits einige Menschen getroffen die weder den Arsch in der Hose haben Ihre Meinung zu vertreten, noch genug Stärke die Konsequenzen Ihrer Meinung zu tragen. Leider erkennt man dann die Scheinheiligkeit der Menschen erst, wenn man genauer hinsieht. Ist es nicht einfacher sich schön von allen Fronten fern zu halten und durchzumogeln, jedem nach dem Mund zu reden und sich nicht für seine Überzeugung einzusetzen?

Aber aufgepasst hier geht es nicht um eine Kritik an dem Glauben, sondern an der Institution der Kirche und nur deren Mitarbeiter welche den Glauben für sich persönlich ausnutzen. Mir ist völlig klar das die Kirchen auch viele ehrenamtliche Unterstützer haben, die sich für die Wohlfahrt, Menschen in Not und soziale Ungerechtigkeit einsetzen. Diese Personen könnten noch viel mehr machen, wenn die Kirchen nicht für schwarze Schafe und anderen Stellen das ganze Geld verpulvern würden und es nicht immer welche unter den „Angestellten“ geben würde, die sich nur selbst bereichern wollen oder die Institution ausnutzen.

Besondere Menschen bieten soziale Dienst an und quatschen einem die Ohren voll, was Sie alles gutes tun, für wen Sie was machen und überhaupt so viel Aufopferung bieten. Aber das Sie für diese enorme Anstrengung 2000 Euro im Monat verdienen wird natürlich nicht erwähnt. Und dann sitzen daneben noch eine Handvoll Menschen die Ihre Freizeit „opfern“ um zu helfen. Eine Veranstaltung der Kirche, organisiert von etlichen freiwilligen Helfern und ein Mensch ist darunter der so tut als wenn er etwas für die Gemeinschaft leisten würde, jedoch die einzige Person dort ist, die dafür bezahlt wird. Genau sowas ist Scheinheiligkeit!

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