Pferde sind empfindliche Tiere. Bei ihrer Fütterung können viele und folgenschwere Fehler gemacht werden, die schlimme und sogar lebensbedrohliche Folgen haben können. Aber selbst die kleinen Fütterungsfehler, die nur zu einer Verminderung der Leistungsfähigkeit, schlechtem Hufhorn oder stumpfem Fell führen, müssen nicht sein.

Sehr wichtig ist es bei der Ernährung von Pferden, sich immer vor Augen zu halten, dass Pferde Dauerfresser sind, die ungefähr 16 Stunden am Tag die Möglichkeit erhalten sollten, gemütlich ein hochwertiges Raufutter zu fressen. Dabei sollte es sich im Sommer um Gras auf einer für Pferde geeigneten Weide handeln, deren Bewuchs pferdegerecht ist. Im Winter brauchen Pferde je nach Typ gutes Heu oder einwandfreie Heulage und diejenigen, die nicht aufgrund einer Allergieneigung auf Spänen stehen, dürfen auch ein wenig Stroh von ihrer Einstreu knabbern, das allerdings ebenfalls von einwandfreier Qualität sein sollte.

Mehr als nur gutes Heu, Heulage und Stroh

Wenn Pferde nicht ganz gesund sind, sollte immer das Augenmerk auf das ihnen zur Verfügung gestellte Futter gerichtet werden, denn sehr häufig liegen die Gründe in Qualitätsmängeln beim Pferdefutter. So können Giftpflanzen im Heu oder in der Heulage oder aber Schimmelsporen bei nicht einwandfreier Zubereitung der Futtermittel schlimme Folgen im Pferdemagen und Pferdedarm anrichten.

Pferde brauchen allerdings noch mehr als nur gutes Heu, Heulage und Stroh, um wirklich optimal ernährt zu werden, denn sonst fehlen ihnen fast immer wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Wie genau die Zufütterung eines Pferdes aussehen sollte, ist immer individuell verschieden. Es richtet sich nach dem Alter, der Rasse und auch der Arbeitsleistung eines Pferdes, wie viel und welches Zufutter es braucht. Ein Pferd, das auf Turniere geht und viel trainiert wird, kann beispielsweise von einem Müsli wie dem equiva.com/emh-high-energy-musli/ profitieren. Ein leichtfutteriges Pony oder ein älteres Pferd, das nur auf der Weide steht, eine tragende Stute oder ein Fohlen hätten wiederum andere Bedürfnisse und bräuchten ein alternatives Müsli, um optimal ernährt zu sein. Es ist deshalb immer wichtig, sein Pferd jeden Tag genau anzuschauen, um beurteilen zu können, ob seine Ernährung auch richtig ist oder ob dem Tier etwas fehlen könnte.

Fehler bei der Fütterung vermeiden

Ein großer Fehler, der in vielen Betrieben, in denen Pferde untergestellt werden, gemacht wird, ist es, zu große Futterpausen zu machen. Es handelt sich um falsches Management, wenn Pferde in manchen Pensionsställen nur zweimal täglich viel zu kleine Mengen an Heu oder Heulage und oft zum Ausgleich dann zu große Mengen an Kraftfutter erhalten. So ein Fehlmanagement kann sehr folgenschwere Erkrankungen wie Magengeschwüre und gegebenenfalls lebensgefährliche Koliken nach sich ziehen. Auch das Fell, die Hufe und vor allen Dingen die Psyche der Pferde leider unter so einer Behandlung. Wer bei seinem Pferd die Beobachtung macht, dass die Fütterungspausen zu groß sind und die Raufuttermengen zu klein, sollte sich die Mühe machen, so schnell wie möglich mit seinem Pferd den Stall zu wechseln, bevor ein Unglück geschieht.

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Pferdefütterung ist ausreichende Hygiene. Es genügt nämlich nicht nur, Pferden häufig genug gutes Heu, gute Heulage und gutes Stroh anzubieten. Auch der Futterplatz sollte hygienisch und sauber sein. Dazu gehören stets gut ausgemistete Boxen, gepflegte Ausläufe, gepflegte Weiden, die abgeäppelt werden und Heuraufen, die sorgsam von alten Futterresten befreit werden, bevor neues Futter hinein gelegt wird. Wird das nicht beachtet, können sich auch dort viele Krankheitserreger ansammeln.

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