Hoffnung für Boizenburg

Geschrieben von Marco Bockelmann am 04 Sep, 2010

Eine Hoffnung für ein besseres Boizenburg bleibt

Für Hoffnung ist es nie zu spätNun ist das Volx-Mobil ja weitergezogen, auch wenn ich persönlich diese Projektplanung nicht gut finde, so bleibt doch ein Hoffnungsschimmer für Boizenburg. Das Team um Thomas Ruppenthal ist nun nach einem Jahr in Boizenburg nun in Neustadt-Glewe aktiv und bietet dort die nötige Unterstützung für Kinder und Jugendliche, die zum größten Teil auf der Strasse rumhängen, der “Aktion Mensch” und der evangelisch-lutherischen Landeskirche (evangelische Jugend Schwerin) an.

Nun steht dem Boizenburg Raum das Team leider nicht mehr zur Verfügung und trotzdem sind die Kids dort nicht im Stich gelassen worden. Das Projekt “Hoffnung” bemüht sich nun weiter um die Kinder und Jugendliche. Maurits und Jamie Smit aus Streitheide scharten andere Christen zusammen um das neue Projekt für ein besseres Miteinander in Boizenburg zu gründen. Die Treffen der Gruppe sind in der Siedlung oder im Weidenschneck unten am Hafen. Dieses Projekt hilft mit Sozialleistungen, Förderung der Kinder und auch Gitarrenunterricht der gesponsert wird, sowie auch eine kostenlose Seelsorge.

Informationen gibt es unter Telefon: 038847 / 33 427

Die Lawine rollt auf Dich nieder

Geschrieben von Marco Bockelmann am 01 Jul, 2010

Die Lawine rollt auf Dich nieder und keiner ist da um sie zu stoppen.

So und nicht anders fühlt man sich, wenn Dich der Mensch verläßt den Du ohne wenn und aber liebst. Die Hilflosigkeit macht sich breit, man kann einfach nichts machen.

Die oder derjenige der trotz großer Liebe von seinem Partner verlassen wurde kann jetzt genau nachvollziehen wie sich diese Lawine anfühlt. Alle anderen mögen nun schmunzeln und sagen “es gibt doch wohl schlimmeres auf der Welt”. Na sicher gibt es schlimmeres und grauenhafteres, aber das ist erstmal weit weg und man leidet einfach nur mit seinem Körper. Die Kraft der Gedanken steuert nun das gesamte Wohlbefinden und es hilft alles nichts, man will sich einfach Elend fühlen und das schafft man perfekt.

Was ist noch schlimmer als wenn ein Mensch den anderen verläßt obwohl sich Beide lieben? Der eine Teil des Paares stirbt langsam und der andere Teil versucht sich zu erholen. Der eine denkt “was soll den der Scheiss” der andere denkt “es ist besser so”. Dieser Horror nimmt kein Ende, man kann es weder verstehen, noch begreifen und viel schlimmer, nichts daran ändern. Tausend Tode und Achterbahnfahren den ganzen Tag. Die Arbeit geht nicht mehr so gut von der Hand und die Nächte sind der pure Albtraum und nicht selten viel zu kurz. Dann fragt man sich Wochenlang, warum? wozu quälen wir uns? warum tut man das? Die Antworten bekommt man natürlich nicht, da es nur in dem einen Kopf so funktioniert, nähmlich in dem des anderen, man selber ist nicht in der Lage dies alles nachzuvollziehen.

Hier hilft nur Ablenkung und bei manchen auch andere Sorgen, aber die Nächte sind immer allesamt Scheiße