Wer studiert muss einiges an Flexibilität an den Tag legen – und zwar in vielerlei Hinsicht. Schon allein die Wohnsituation zeigt dies: Oft sind günstige Wohnungen in den Studentenstädten knapp und so tun sich die jungen Leute oftmals zunächst zu Wohngemeinschaften zusammen, in denen sie dann nur ein Zimmer bewohnen. Steht dann ein Auslandsaufenthalt oder ein Uniwechsel an, muss es meist schnell gehen und nicht immer findet sich sofort ein Kommilitone, der – gegebenenfalls zur Zwischenmiete – in den Raum einzieht. Also muss das Zimmer weiterfinanziert werden, obwohl es nicht genutzt wird.

Sparen für Studienreisen in den Semesterferien

In solche und ähnliche Situationen kommen viele Studenten: Immer wieder mal wird plötzlich eine Geldsumme nötig, um weitere Pläne verwirklichen zu können. Teure Bücher, Studienreisen in den Semesterferien, zusätzliche Kurse, die professionell auf Prüfungen vorbereiten, und auch die Dinge, die das Leben zwischendurch lebenswert machen: All das kostet Geld, von dem ein Student in der Regel nicht viel besitzt. Deswegen denken die jungen Uni-Besucher oft auch nicht über das Sparen nach, denn die Vorstellung, das eventuell plötzlich dringend benötigte Geld fest anzulegen, behagt vielen nicht.

Gleichzeitig können sie sich aber sehr wohl vorstellen, etwas Geld auf der hohen Kante zu haben und legen deswegen ein Konto für Tagesgeld an. Der Vorteil hierbei ist einfach, dass das Geld dafür, dass es jederzeit verfügbar ist, zu einem sehr guten Zinssatz angelegt werden kann. Besonders attraktiv für die Studentenfraktion dürfte zudem die Tatsache sein, dass die Kontoführung bei den meisten Tagesgeldanbietern nichts kostet. So können die Studis, wann immer sie durch einen Nebenjob etwas einspielen konnten oder von Verwandten etwas überwiesen bekommen, diese Summen auf dem Tagesgeldkonto verwahren in dem Wissen, dass es im Notfall sofort verfügbar ist.

Eröffnung eines Tagesgeldkontos ist ganz unkompliziert

Die Eröffnung eines Tagesgeldkontos ist ganz unkompliziert und an keine besonderen Bedingungen geknüpft. Manchmal muss nur nachgewiesen werden, dass ein regelmäßiger Geldeingang auf das Konto stattfindet – das kann auch die Unterstützung sein, welche die Studenten von ihren Eltern monatlich bekommen. Zudem muss ein Girokonto vorhanden sein, aber das besitzt ja ohnehin jeder Student. Denn: Das Tagesgeldkonto kann nicht für den Zahlverkehr verwendet werden, alles muss zunächst auf ein sogenanntes Referenzkonto, in diesem Fall also das Girokonto, überweisen werden.