Glücklich kann sich der schätzen, der eine Immobilie sein eigen nennt, sei es, dass er selbst darin wohnt oder dass er eine Immobilie besitzt, die er vermietet hat. Auch heute noch ist die Geldanlage in Wohnungseigentum eine der sichersten Anlagemöglichkeiten und eine hervorragende Altersvorsorge. Wobei es wichtig ist, dass man sich immer um sein Wohnungseigentum kümmert und es hegt und pflegt.

Zum einen gilt es, dafür zu sorgen, dass die Basis immer gut gepflegt und gewartet wird. Als Basis eines Hauses ist das Dach und der Keller anzusehen. Der Keller sollte also regelmäßig auf Schäden untersucht werden, dafür reicht ein Intervall von drei bis fünf Jahren aus. Ein Dach hat eine Haltbarkeit von zwanzig bis dreißig Jahren, es kommt dabei auf die Qualität der Ziegel und auf die Umwelteinflüsse an. Ein weiterer Aspekt ist die Energieverwaltung. Hier sollte darauf geachtet werden, dass immer eine ausreichende Dämmung vorhanden ist. Fenster und Türen müssen dicht sein und es sollte nach heutigem Standard mindestens eine Doppel- oder gar Dreifachverglasung vorhanden sein.

Neben der Dämmung, die dafür sorgt, dass im Winter die Wärme im Haus bleibt und im Sommer dafür sorgt, dass die Wärme nicht massiv ins Haus eindringt, ist eine gute und effiziente Energieversorgung wichtig. Dazu gehört also eine Heizung und eine Brauchwasseranlage, die mit möglichst geringem Energieaufwand auskommt. Das kann nach heutigem Stand entweder eine Ölbrennwertheizung, eine Gasbrennwertheizung, eine Pelletheizung oder eine Wärmepumpe leisten, am besten in Kombination mit einer Fotovoltaikanlage.

Umweltschonendes Heizen wird heute groß geschrieben und in Zeiten, in denen Ressourcen knapper werden, muss hier Vorsorge getroffen werden. Wer noch mehr für die Umwelt und für seine Brieftasche tun will, der legt im Garten seines Hauses eine Zisterne an, dazu wird Erde ausgehoben und die Tanks darin versenkt, diese fangen nun das Regenwasser auf und man ist so weitgehend unabhängig von der örtlichen Wasserversorgung.

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