Der Chihuahua zählt zu den kleinsten Hunderassen der Welt und es werden grundsätzlich zwei Arten unterschieden: Der Langhaar – Chihuahua und der Kurzhaar – Chihuahua. Typische Merkmale sind die großen Ohren und Augen. Während der Kurzhaar – Chihuahua relativ pflegeleichtes Fell hat und kaum Haare verliert, bedarf das Fell des Langhaar – Chihuahua regelmäßiger Pflege, damit es nicht verfilzt und unsauber aussieht.

Die Chihuahua Haltung

Diese kleine Hunderasse wird oft als liebes Schoßhündchen dargestellt, welches man ohne Probleme den ganzen Tag in der Tasche zur Schau tragen kann. Das jedoch ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Das Wesen des Chihuahua ist sehr aufgeweckt und fröhlich. Er braucht viel Bewegung und Aufmerksamkeit, sonst wird er schnell unruhig.

Auf keinen Fall sollte ein Hundebesitzer den Fehler machen, zu glauben, dass es wichtig wäre die kleinen Gelenke des Chihuahua zu schonen, indem er ihn hauptsächlich in der Tasche trägt. Dadurch können sich die Gelenke nicht richtig ausbilden und es entstehen schon sehr früh orthopädische Erkrankungen, die oftmals nicht mehr rückgängig gemacht werden können.

Auch wenn dieser kleine Hund auf den ersten Blick sehr zerbrechlich und schwach aussieht, so steckt in ihm enorm viel Energie, die er auch liebend gerne beim Toben und bei langen Spaziergängen rauslässt.

Die Kosten

Im Großen und Ganzen ist der Chihuahua ein sehr kostengünstiger Hund. Durch die kleine Größe braucht er dementsprechend auch nicht sehr viel Futter. Einmal am Tag ein wenig Nassfutter (höchstens eine viertel Dose) und etwas Trockenfutter (maximal eine kleine Hand voll) reichen dem kleinen Hund. Wird er zu viel gefüttert und bekommt wenig Bewegung, so nimmt er schnell zu.

Das kann fatale Folgen haben, wenn man bedenkt wie klein der Körper des Chihuahua ist. Schon ein kleines Übergewicht kann auf lange Sicht zu starken Gelenkproblemen führen. Einmal im Jahr sollte auf jeden Fall eine Impfung gemacht werden, da der kleine Chihuahuakörper nur schwer gegen gravierende Infektionen ankommt.