Es ist vollbracht, das Eigenheim steht und man hat sich nach den eigenen Vorstellungen eingerichtet. Alles ist perfekt. Aber nicht nur die Ratenzahlungen für den Kredit muss man längerfristig im Auge behalten. Im Eigenheim will man schließlich den Rest seines Lebens sicher Wohnen. Da lohnt es sich frühzeitig Maßnahmen zu überdenken, die das Eigenheim altersgerecht machen. Umbauten, wenn sie später nötig werden, können sehr teuer werden. Ein einfaches Hausnotrufsystem im Eigenheim kann da schon die erste Maßnahme sein.

Nutzen eines Hausnotrufsystems

In erster Linie bietet sich ein Hausnotruf für Menschen im Seniorenalter an, die in einem Singlehaushalt leben. Davon gibt es besonders in deutschen Großstädten sehr viele. Alleine in der Hansestadt Hamburg waren es 2011 über 125.000. In diesen Fällen bietet sich ein Hausnotruf natürlich an. Im hohen Alter stellen sich einfach altersbedingt Einschränkungen in der körperlichen Leistungsfähigkeit ein. Das ist nicht nur schade, sondern kann auch schlimme Folgen haben. Schnell ist es mal passiert, dass man ausrutscht, stolpert oder von einer Stufe fällt. Dies kann für Senioren fatalere Folgen haben. Das Wissen insbesondere die Betroffenen. Auf einmal fängt man an in der eigenen Wohnung nur noch Gefahrenherde zu sehen. Die Küche, die Treppe, die rutschigen Fließen im Bad oder das oberste Fach im Schrank, an das man nur mit Hilfe der Leiter kommt. Hier hat der Hausnotruf den größten Effekt.

Er gibt den Senioren wieder ein sicheres Gefühl im eigenen Zuhause und das nur, indem man ein simples Gerät in die Steckdose steckt. Doch der Nutzen geht weit darüber hinaus. Nicht nur Singles im Seniorenalter erfahren ein beruhigendes Gefühl, wenn sie einen Hausnotruf besitzen. Man sollte auch nicht unterschätzen, dass sich ein Hausnotruf auch für alle chronisch Erkrankten, bei denen plötzlich Notfälle auftreten können gut eignet. Es gibt verschiedene Zusatzgeräte, mit denen man eigentlich jedes Krankheitsbild abdecken kann. Ein weiterer Effekt, der nicht unerwähnt bleiben sollte, ist das beruhigende Gefühl, dass die Angehörigen erhalten, wenn sie wissen, dass die Eltern mit einem Hausnotruf immer Hilfe parat haben.

Kosten & Funktionsweise des Hausnotrufes

Bei den Kosten lohnt es sich definitiv einen Preisvergleich zu machen. Daran haben zum Teil die, nach Stiftung Warentest die drei besten Anbieter Schuld. Die drei Wohlfahrtsverbände Malteser, Johanniter und DRK konnten besonders im Service mit ihren Hausnotrufangeboten punkten. Aber aufgrund der regionalen Aufteilung in Landes- und Kreisverbände, findet man schon innerhalb eines Wohlfahrtsverbandes enorme Preisspannen. Ist diese Hürde überwunden, wird es relativ einfach. Die Installation der Basisstation besteht darin einen Stecker für Strom und die Telefonleitung einzustecken. Zu der Basisstation gehört ein mobiler Handsender, den man immer mit sich tragen sollte.

Bei einem Notfall kann man mit diesem aus jeder Ecke des Eigenheims einen Notruf absenden. Nach Absenden des Notrufes meldet sich ein Mitarbeiter der Zentrale über den Lautsprecher in der Basisstation. Über das angeschlossene Mikrofon kann man dann die Situation beschreiben. Sollte es keine Antwort geben, wird ein Rettungswagen losgeschickt. Mit Hilfe eines hinterlegten Schlüssels können die Sanitäter eintreten und erste Hilfe leisten.

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Hausnotrufsystem im Eigenheim
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Von Dersenow-mv.de © S. Michaeli