Einen Hund, eine Katze, einen Kleinnager oder einen Vogel als Haustier zu halten, das ist heute nichts Besonderes mehr. Aber immer mehr Menschen entscheiden sich dazu ein Pferd als Haustier zu haben, wobei Haustier eigentlich eine übertriebene Äußerung ist, da das Pferd in der Regel nicht am oder gar im Haus gehalten wird.

Wer auf dem Lande lebt, hat es da meistens besser und kann eine Weide pachten auf dem er sein Ross unterstellen kann. Oder man tut sich mit mehreren Reitern zusammen und pachtet ein oder gar zwei Weiden. Vielfach werden auch Unterstellmöglichkeiten für Pferde von diversen Reitställen angeboten. Hier sollte sich der Reiter informieren, welche Kosten in dem monatlichen Abschlag enthalten sind.

Der eine Reitstall bietet zum Beispiel nur die reine Miete und die Futterkosten an, bei dem anderen ist darin auch die Stallarbeit enthalten, sowie der nächtliche Aufenthalt in einer Box im Stall und es gibt sogar Ställe die bieten auch eine Hufschmiedbeteiligung an oder sonstige Extras. Also Augen auf und suchen, heißt hier die Devise. Es ist auch nicht unbedingt wichtig, dass die Pferde, die zusammen im Stall gehalten werden, oder zusammen auf der Weide stehen von der gleichen Rasse sein müssen. Den Pferden ist es in der Regel egal, ob sie mit Artgenossen der gleichen Erbmasse zusammenstehen, oder ob da Araber neben einem Isländer oder einem Holsteiner stehen, für die Pferde ist nur wichtig, dass es überhaupt Artgenossen gibt und das es eine schöne grüne Weide ist.

Wer derzeit noch in der Überlegungsphase ist und sich erst einmal mit dem Gedanken trägt, sich ein Pferd als Haustier anzuschaffen, der sollte sich über die einzelnen Rassen der Pferde informieren. Hierbei gibt es unterschiedliche Ausprägungen im Wesen und im Charakter. Ein Araber hat zwar sehr viel Temperament, das heißt aber nicht, dass er schwieriger zu Händeln ist als vielleicht ein Isländer, vielleicht hilft da ein Buch.

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