Der kleine, mit einer Federkrone verzierte Kopf sowie das blaugrüne schillernde Gefieder und eine lange Schleppe aus Zierfedern, die der Hahn zu einem fantastischen Fächer ausbreiten kann, machen den Pfau zu einem der spektakulärsten Wildvögel überhaupt. Das Truthahn große Tier stammt ursprünglich aus Indien, ist heute aber weltweit in Zoos, Gärten und Parks vertreten.

Der Pfau als Gewohnheitstier

Pfauen verbringen in der Wildnis viel Zeit mit der Nahrungssuche am Boden. Sie neigen dazu, täglich am selben Ort zu fressen, wo sie Erde und Blätterhaufen nach Insekten, Würmern, Beeren, Getreide und Samen durchsuchen. Sie fressen manchmal auch Mäuse und kleine Schlangen, z.B. junge Kobras.

Schönheit siegt

Bei der Balz schreiten die Männchen umher, schreien, schlagen Rad und schütteln ihren Federfächer, wobei sie ihn wie ein Dach über ihren Kopf wölben. Jungtiere, auch junge Hennen, versuchen oft es den Männchen gleich zutun und spreizen ihre Schwanzfedern. Die erfolgreichsten Hähne erhalten einen Harem von 2-5 Hennen, mit denen sie sich paaren. Die Weibchen sind ebenfalls auffällig gefärbt, besitzen aber keine langen Deckfedern.

Nutzlose Väter

Der Hahn ist nicht mehr beim Nestbau und der Aufzucht der Küken zu gebrauchen. Versteckt im hohen Gras oder Unterholz gräbt das Weibchen eine flache Grube, polstert sie mit Blättern und legt 3-6 sandfarbene Eier. 9 Wochen lang werden die Küken gehudert. Sie lernen ausserdem Insekten und Larven aufzustöbern.

Steckbrief

Bestand örtlich weit verbreitet
Körperlänge Hähne bis 2,5 m (mit Schwanz); Hennen 0,9-1,2 m
Gewicht 4-6 kg
Flügelspannweite bis 1,6 m
Zug Standvogel
Gefieder Bei Männchen und Weibchen unterschiedlich
Geschlechtsreife mit 3 Jahren
Paarungszeit unterschiedlich, je nach Monsunzeit
Brutdauer ca. 28 Tage
Anzahl der Eier meist 3-6 pro Gelege
Nahrung Würmer, Schlange, Samen, Insekten, Beeren, Getreide und Mäuse
Alter in Gefangenschaft 20-30 Jahre

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