Das Entdecken, worauf man gerade Lust und Laune hat, braucht Flexibilität und Mobilität. Gerade mit dem eigenen PKW oder auch mit Motorrad ist es herrlich, zu entdecken, was Europa in der skandinavischen Region zu zeigen hat. Wir wählten kurzer Hand das Motorrad, da dort mit mäßigem und gesittetem Verkehr zu rechnen ist. Diese Entscheidung hat sich bewährt.

Meine Freundin ist eher ängstlich als Beifahrerin am Motorrad und Touren, wo mit hohem Verkehrsaufkommen zu rechnen ist oder die Straßen schlecht sind, will ich ihr nicht mehr zumuten. Nach unseren Fahrten in Kroatien und Italien wollten wir nun etwas ganz Neues, möglichst ohne Stress, erleben. Küstenstraßen sind das Schönste, was uns die Natur bieten kann. Meine Freundin mag sehr gerne Picknicks, für die man sich in kleinen, authentischen Lebensmittel-Läden eindeckt.

Perfekt passte für unsere Wünsche die 14 Tagesreisen mit der Stena Line nach Norwegen, welche gemeinsam mit der „Feelgood Reisen GmbH“ die Übernachtungen organisiert und das Zweirad bequem transportiert. Die erste Nacht verbrachten wir auf dem Schiff. Dann ging es mit dem Motorrad an Land und sofort sehr abwechslungsreich weiter. Unsere gebuchten Stationen zum Schlafen waren Hotels mit drei bis vier Sternen: einmal an einem See, eines in einer Bergwergwerksstadt, die zum UNESCO-Welterbe gehört und andere direkt an den Fjorden. Man hat uns sicher das Beste vom Besten zusammengestellt – von Zuhause aus und ohne Insider-Kenntnisse wäre eine derartig gelungene Planung gar nicht möglich gewesen.

Dennoch war der Trip auch für uns spontane Individualisten absolut passend. Die Natur genießt jeder Norwegen-Gast aber in jedem Fall und die ist kaum vergleichbar mit anderen Regionen: Die sogenannten Fjells prägen das Bild von der Straße aus. Gebirge grenzen an das Meer und die Atlantikküste mit ihren unvorstellbaren 25.000 Kilometern bietet immer neue Eindrücke. Fjorde und Buchten luden auch für Spaziergänge ein und wir machten häufige Stopps, um einzelne Etappen zu erkunden. Vor allem die zahlreichen Gletscher gaben uns Gelegenheit, romantische Picknicks zu unternehmen.

Die Park- und Mautgebühren waren natürlich immer extra zu bezahlen – inklusive aber waren sehr gute Straßenbeschreibungen und Karten, so dass nichts schief gehen kann. Wir waren mit diesem Veranstalter in besten Händen, aber doch alleine unterwegs und planten den unmittelbaren Ablauf selber. Und die Rückfahrt mit dem Schiff zählte definitiv wieder zu einem der Höhepunkte.

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Mit der Stena Line nach Norwegen reisen, kann ganz einfach sein. Auf Faehrline.de finden Sie passende Routen