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Etwas wichtiges

Belästigung durch Telefonumfragen, entziehen der Wiederanruferlaubnis

marco als kind

Auch uns hat es mal wieder erwischt! Scheinbar sind die Telefonisten mit Ihrer Datenbank durch und haben 2016 wieder mit „A“ angefangen. So das wir mit „B“ jetzt wohl mit unserem Nachnamen an der Reihe sind. Seit Wochen werden wir von einer Agentur für Telefonumfrage terrorisiert und immer wenn wir ans Telefon gegangen sind wurde aufgelegt. Die hatten wohl technische Probleme. Jedenfalls kamen täglich 2 bis 3 Anrufe von der Firma, so das ich die Telefonnummer bereits als „Nicht Rangehen“ in unserem Verzeichnis gespeichert hatte.

Nach nun fast 3 Wochen und deren dauernden Versuchen uns zu erreichen, bin ich mal ans Telefon gegangen und siehe da: es meldet sich ein Herr mit dem Wunsch das ich an einer Umfrage teilnehmen würde.

Kurz und knapp

So viel meine Antwort entsprechend kurz und knapp aus: „Ihren Firmennamen und die dazugehörige Telefonnummer habe ich notiert. Ich fühle mich durch Ihre ständigen Anrufe belästigt. Ich entziehe Ihnen hiermit die Wiederanruferlaubnis!“ – Aufgelegt.

Bei einem erneuten Anruf dieser Firma wird Zeit und Sachbearbeiter notiert und ich werde die Daten an die Staatsanwaltschaft übergeben sowie Anzeige erstatten.

Im Web gefunden

Das Gesetz gegen unerwünschte Telefonwerbung ist bereits länger in Kraft und doch hagelt es immer wieder Callcenter Anrufe. Der Gesetzentwurf den der Bundesrat verabschiedetet hat soll den Verbraucherschutz generell verbessern und doch greift es nicht über Grenzen hinweg. Leider wird schnell eine ausländische Firma beauftragt den deutschen Markt „abzutelefonieren“ und der Verbraucher hat schlechte Karten.

Bußgelder bis 10.000 Euro

Die ausgesprochenen Bußgelder von 10.000 Euro schmerzen nur den, der erwischt wird. Zukünftig dürfen Rufnummern bei einem Werbeanruf nicht unterdrückt werden. Trotzdem erfolgen diese Anrufe, so wird auch das Zurückverfolgen schwer. Grundsätzlich lautet der eigene Schutz: wird mit Rufnummerunterdrückung angerufen und handelt es sich um einen Werbeanruf! Auflegen! Wird die Rufnummer nicht unterdrückt, so sollte dieses gleich notiert werden. Wollen Sie nicht wieder angerufen werden, Rufnummer, Firma und Namen des Gesprächspartners notieren für eine spätere Anzeige.

Bußgelder bis 50.000 Euro

Auch bei Verträgen die per Telefon abgeschlossen wurden reichen nun nicht mehr aus. Bei allen Verträgen gilt das 14 tägige Widerrufsrecht gilt auch Zeitschriften Abos oder Lotto. Verträge wir Strom, wechsel der Telefontarife werden erst durch eine schriftliche Bestätigung wirksam. Ein Widerrufsrecht besteht aber nicht für Telefondienstleistungen die direkt umgesetzt werden.

In anderen Ländern muss der Telefonteilnehmer ganz genau mitteilen das er keinen Anruf wünscht. In Europa ist es umgekehrt hier muss der Angerufene ausdrücklich einwilligen. Eine Kundenaquise per Telefon ist generell verboten und wird mit Bußgeldern bis 50.000 Euro geahndet.

Selbst Versicherungen müssen nun um Erlaubnis fragen, ob sie einen Verbraucher anrufen dürfen.

Alle Angaben ohne Gewähr!

Quelle: www.ivab.de


Was meine Recherche im Internet sonst so ergab

Eines haben alle Informationen gemeinsam, es gibt keinen wirklichen Schutz gegen ungewollte Anrufe oder E-Mails. Die unseriösen Betreiber mit Firmensitz im Ausland scheren sich sowieso nicht um irgendwelche Wettbewerbsgesetze, Verbote nach deutschen Recht oder wenn die Firmen doch in Deutschland sitzen und rechtliche Probleme bekommen, ziehen Sie schnell mit dem Firmensitz um oder gründen eine neue. Das Geschäft mit unseren Daten und den Call-Centern ist scheinbar zu erfolgreich.

Doch währe den Anfängen und trage dich und Deine Kontaktdaten kostenlos in die Robinsonliste ein.

Hier hast Du ein paar Adresse zum nachlesen:

Für mich sehr Interessante Artikel zu diesem Thema.

Auch das gibt es öffentlich zu finden

Vermittlung von B2B-/B2C-Adressen > Zur Kundenakquise und für Dialogmarketing mit oder ohne Anruferlaubnis (Opt-In)

Quelle: https://shop.klicktel.com/adressmanagement

Fazit:

Nachdem ich mich wieder beruhigt habe. (Ich war echt stinkig auf die Typen am Telefon) werde ich mal abwarten wer als nächstes auf meine „Nicht rangehen“ Kontaktliste kommt, da die unseriösen Agenturen nicht aussterben ist es wohl nur eine Frage der Zeit und der Speicherkapazität meines Telefons.

  1. Sascha

    Fun-fact: Nachdem ich uns auf die Robinson Liste gesetzt habe, wurden wir immer weiter vom Sp***el Aboservice angerufen.

    Heute achte ich einfach sehr penibel darauf wo ich meine Nummer angebe.

    Bei GMail kann ich ein +Firmennamen an meine Adresse dran hängen und so diese einfach rausfiltern, wenn sie weitergegeben wird.

Deine Meinung?

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