Die Liebe

Jein, Bindungsängste erkennen und bewältigen

Nein, ich war nicht zu einer Vorlesung. Durch einen privaten Fall, musste ich mich mit diesem Thema beschäftigen. Ähnlich wie bei meinem Burnout und dem fiesen Mobbing Problem, musste ich mich wieder einmal schlau machen. Immer wenn ich etwas nicht verstehe oder begreifen kann, weil die Lösung der Summe X einfach nicht logisch ist, muss ich recherchieren und mich belesen, warum etwas ist, wie es am Ende ist.

Es ist schon etwas länger her und der Abstand wird zum Glück größer. Meine „Freundin“ hatte, trotz Höhenflug und obwohl alles mehr als gut lief, per „nettem“ Telefonat, Schluss gemacht. Nicht einfach so, sondern natürlich mit ganz üblen Vorwürfen und „Nachtreten“. Mir wahr einfach nicht klar, was da Ablief. Hier mal ein Auszug aus dem Buch „Jein“ das, wie ich finde, wie die Faust auf`s Auge passt und mir sehr geholfen hat.

Eines gleich zu Anfang, wer so einen Partner an seiner Seite hat, hat ohne seine Mitarbeit keine Chance, die Beziehung zu retten, bzw. die Kurve zu kriegen. Das Buch hilft nur die Ungerechtigkeit und Grausamkeit zu verstehen, um weiterzumachen und diese „Beziehung“ hinter sich zu lassen.

Ein Buch mit Titel „Jein“ als Ratgeber

Flucht durch Schlussmachen

Wenn es dem Bindungsphobiker zu eng wird und er seine Ängste gar nicht mehr durch andere Strategien verwalten kann, dann bricht er die Beziehung ab. „Schluss. Ende. Aus!“ Hierzu sei nochmals hervorgehoben, dass der Bindungsvermeider sich nicht unbedingt seiner Angst bewusst sein muss – viele sind der subjektiven Überzeugung, sie fühlten sich lediglich in ihrem „persönlichen Freiraum“ (eines der Lieblingswörter von Bindungsängstlichen) zu sehr eingeschränkt oder der Partner sei doch nicht der Richtige.

Ein Kennzeichen von ausgeprägten Bindungsängsten ist, dass die Beziehung gerade dann beendet wird, wenn sie „gut“ läuft. Für den Partner erfolgt das Ende entsprechend wie aus heiterem Himmel. Das empfinden die Partner häufig als große Grausamkeit. Gerade dann, wenn es am Schönsten war beziehungsweise die Beziehung gerade anfing, richtig eng und verbindlich zu werden, bricht der Bindungsphobiker aus. Der Grund liegt auf der Hand: Wenn die Beziehung gut läuft und/oder sich in einem Übergangsstadium zu mehr Verbindlichkeit befindet, ergreifen den Bindungsängstlichen mindestens Beklemmungen, wenn nicht gar die nackte Angst. Seine Kellergeister der Psyche befinden sich in höchster Alarmstufe, sie flüstern, nein, sie brüllen ihm ins Ohr, dass sie keine Verpflichtung eingehen – keine Verantwortung übernehmen können, dass sie ihren Freiraum brauchen und die Beziehung sowieso scheitert. Vielleicht „früher oder später, aber in jedem Fall“! Je enger und je schöner eine Beziehung wird, desto mehr kriecht die Angst im Bindungsphobiker hoch, dass er der Beziehung nicht gewachsen ist, dass die Enttäuschung, der Fall der Sturz nur umso schlimmer wird, desto mehr man sich bindet und in der Beziehung nicht gewachsen ist, dass die Enttäuschung, der Fall, der Sturz nur umso schlimmer wird, desto mehr man sich bindet und in die Beziehung vertraut. „Dann lieber gleich weg“, ist sein Reflex.

Quelle: Das Buch „Jein!: Bindungsängste erkennen und bewältigen“ Seite 31

Ein Buch das einem die Augen öffnet

Eigentlich müsste ich noch Seite 32 und 33 zitieren, so interessant und so passend sind diese Seiten auf meine persönliche Situation verfasst. Das schlimme für den versetzten Partner ist, das er das alles nach dem lesen dieses Buches weiß und begreift, aber keinen Schritt voran kommen wird, ohne dem Zutun des Phobikers selbst, diese Beziehung zu retten. Aber Betroffener ist das Buch Jein sehr hilfreich, um zu wissen, dass es völlig egal ist, was man angestellt hat, es hätte nichts geändert oder geholfen. Für mich persönlich ist diese Buch eine enorme Hilfe gewesen. Natürlich mache ich mir nach dem „Schluss“, Vorwürfe und grübel darüber ständig nach: „was hast du falsch gemacht?“, „was hätte ich anders machen müssen?“. Schlussendlich hat mir „Jein“ aber dabei geholfen, zu verstehen, dass ich nichts falsch gemacht habe, im Gegenteil, es lief nur einfach zu gut.

„Bindungsvermeider sich nicht unbedingt seiner Angst bewusst sein muss“

Das ist das Problem, welches ein Bindungsphobiker hat, er wird sich nie im Leben Hilfe oder Rat suchen, geschweige denn feststellen, das er das Problem ist. Von seiner Seite ist dieses Verhalten normal.

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Auf die beiden Cover-Bilder kannst du drauf klicken, es sind die Links direkt zu Amazon hinterlegt. Mir persönlich hat das Linke Buch als Ratgeber sehr geholfen. Das Rechte Buch, kam aus Oben genannten Gründen nicht zum Einsatz, dazu gehören nämlich Zwei. Aber wie du feststellen wirst, die wenigsten Beziehungsphobiker wissen um Ihr Problem, bzw. würden es sowieso abstreiten.

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