Die Birkenpilze sind die bekanntesten Vertreter aus der Familie der Röhrlinge, deren Geflecht in Symbiose mit den Wurzeln von Birken leben. Die Birkenpilze sind sowohl unter alten Birken wie auch unter jungen Birkenbäumen auf Lichtungen und Waldschonungen zu finden. Er ist besonders in der ganzen gemäßigten Zone der nördlichen Erdhalbkugel verbreitet. Sein Pilzhut ist in verschiedenen Schattierungen von grau bis braun gefärbt.

Der Hut wird aber sehr schnell weich. Sein Stil ist ziemlich zäh bis faserig sowie holzig und für seine Größe verhältnismäßig dünn und weiß mit fast schwarzen Schuppen besetzt. Diese Aussehen und ebenso das weiße oder weißliche Fleisch, das sich im Schnitt kaum verändert und beim Trocknen schwarz wird, charakterisieren diesen Pilz. Auch verbreitet der Birkenpilz einen angenehmen Pilzgeruch.

Birkenpilz, Birkenröhrling

(lat. Leccinum scabrum, synonym für Boletus scaber)

Pilzhut:

Der Pilzhut ist 5 – 15 cm breit, halbkugelförmig mit einer filzig flockigen Huthaut, die hell graubraun bis rötlich graubraun gefärbt ist und am Hutrand in kleine Felder einzureißen beginnt. Die Hutröhren sind lang und grau.

Pilzstiel:

Der Pilzstiel, 6 bis 13 cm lang, ist mit Stielrippen aufgebaut.

Pilzfleisch:

Das Fleisch ist weiß, nach dem Anschnitt grauviolett und dann schwarz.

Gebrauch / Verwendung:

Essbar, schmackhaft.

Junge Birkenpilze schmecken recht gut und werden oft auch in Essig eingelegt verzehrt. Aber auch in Mischpilzgerichten gebraten oder gedünstet wird er vielfältig verwendet.

Standort / Vorkommen:

Der Birkenpilz kommt ab Juli bis Oktober insbesondere in Birkenschonungen und auf Waldlichtungen vor.

Ähnliche Arten:

Moorbirkenpilz (lat. Leccinum holopus)

Vielverfärbende Birkenpilz (lat. Leccinum variicolor)